März 26

Quarantäne: Vom Einsam und All-Eins-Sein

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Einsamkeit bezeichnet die negative Empfindung, von anderen Menschen getrennt zu sein, wobei dieses subjektive Gefühl nicht zwangsläufig mit physischem Alleinsein und tatsächlicher sozialer Isolation zusammenhängen muss. (zit. Stangl im Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik, 2020).

All-Eins sein steht auf der anderen Seite der Skala: Ein Zustand, der sich durchaus in einem physischen Zustand des alleine seins einstellen kann.

Ein Gefühl, das ich als spirituelle Erfahrung bezeichnen würde, in dem wir unser physisches Abgegrenzt sein überwinden und die Verbundenheit und Verflochtenheit allen Seins erleben.

Nicht ganz zufällig steht das Zitat von Thich Nhat Hanh, einem vietnamesischen Zen Mönch, auf meiner Website:

“We are here to awaken from our illusion of separateness.”

„Wir sind hier um aus der Illusion des Getrenntseins zu erwachen“

Denn bei keiner spirituellen Übung habe ich die (nahezu) physische Empfindung des verbunden seins so intensiv und deutlich erlebt, wie beim Zhineng Qigong üben.

In der momentanen Quarantäne Zeit sind viele Menschen deutlich radikaler als sonst auf sich gestellt und erleben wechselnde Befindlichkeiten auf dem Kontinuum zwischen Einsamkeit und All-Eins-Sein.

Das erlebe ich bei mir selbst, wo ich aktuell meine Kinder noch deutlich weniger oft sehe, als im „Normalzustand“ als auch in den vielen Gesprächen, die ich virtuell mit meinen Klientinnen und Klienten führe.

UND.

Die zentrale Intention für diesen Newsletter liegt im UND.

Das UND verstehe ich in der aktuellen Situation der gesellschaftlichen Quarantäne als Einladung zur Offenheit Dir selbst gegenüber.

Offen zu sein für das gesamte Kontinuum der Empfindungen zwischen Gefühlen der Einsamkeit und Erfahrungen von All-Eins-Sein.

Auszusteigen aus einem heroischen Anspruch sich selbst gegenüber „auch diese fordernde Situation werde ich wohl souverän meistern“ und einsteigen in die Neugier und Nähe zur eigenen Befindlichkeit im Hier und Jetzt.

Freilich gilt die Einladung zum Aussteigen auch in Situationen wo man sich voller Selbstmitleid in der Einsamkeit festhält.

UND das Schöne an diesem Kontinuum ist die Dynamik, die es beinhaltet:

Unsere Gefühle sind augenblickliche Phänomene, die einem ständigen Wandel unterliegen, sie sind nicht in Stein gemeisselt, weder an dem einen noch am anderen Ende dieser beschiebenen Achse.

In diesem Sinne ist die aktuell verordnete Quarantäne Zeit eine Chance zur Selbstbegegnung und zum Einschwingen in eine neue frische Offenheit dem eigenen Sein gegenüber.

Beim Qigong üben stellt sich dieser Zustand der nicht wertenden Nähe mit dem eigenen Sein oft in sehr wohltuender Klarheit ein.

Dazu lade ich Dich bei meinen Gratis Live Sitzungen auf Facebook in der Früh um 7.00 (Samstag und Sonntag um 8.00) und am Abend um 21.30 ein!

Haola – Alles ist bereits gut!

Michael Stockert

PS.:

Hier ist der Link zu meiner Facebook Seite: https://www.facebook.com/GestaltmeetsQigong/

Fast alle Livesessions gibt es sowohl auf FB als auch auf Youtube zum nachsehen: https://www.youtube.com/channel/UCrEqRknk9MUgSCPzGXmh1gQ/


Tags

Erfahrung, Gestalttherapie, Qigong


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