November 5

viele leere Gräber

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viele leere Gräber!

Nein, es geht mir ganz sicher nicht um die Auferstehung.

Ich wurde in den letzten Tagen mehrfach eingeladen mich zu fragen worin mein Reichtum besteht.

Und es sind weder die Euros noch die Sauna, die ich mir öfters mal gönne, viel mehr das Glück und die Lebendigkeit meiner Kinder zu erleben.

Wenn ich jedoch an meine Arbeit denke, dann ist es das Glück und die tiefe Befriedigung zu empfinden, dass da so mancher Mensch lebt, obwohl er in einer gänzlich anderen Verfassung, in einer abgrundtiefen Verzweiflung mich kontaktiert hat.

Ich habe schon von einigen meiner KlientInnen gehört, dass sie schon eine Schlinge montiert hatten und sich letztendlich doch für´s Leben entschieden haben.

Klar das sind drastische Einengungen und ich hoffe dass Du dich/Sie sich nicht gerade in so einer suizidalen Dynamik befindest.

Wenn doch, dann bitte nimm unmittelbar mit mir Kontakt auf, und zwar hier!!

Viel mehr Menschen die mich kontaktieren finden sich in einem schleichenden Sterbeprozess wieder, Ihnen geht langsam die Luft aus.

Sie leben vielleicht in Rollen und Funktionen doch ihren eigenen ursprünglichen Lebensgeist können sie nicht mehr spüren. Der ist ihnen abhanden gekommen, es ist eine Art lebendigen Tod Seins. Die Verbindung  zum eingenen Selbst ist verloren gegangen.

Aus gestalttherapeutischer Sicht ist es ganz klar, was es braucht: es braucht ein Durchschreiten des Engpasses, der Enge, die dieser Mensch empfindet.

Das können sehr unterschiedliche Themen sein:

  • das können ungemein starke belastende Gefühle aus der Kindheit sein,
  • das kann der Druck sein, den moralische Anforderungen auslösen,
  • das kann eine Last, eine Schuld sein, die aus vorhergehenden Generationen einen niederdrücken
  • das können ungemein große Ängste vor Krankheit, Alter  und dem Sterben sein
  • das können extremst belastende Beziehungssituationen sein, aus denen es scheinbar keinen Ausweg gibt.

Und das was es braucht um durch diese Enge zu schreiten ist Halt und Sicherheit: Die Gewissheit, ich kann diese Gefühle, Herausforderungen zulassen ohne verrückt zu werden, ohne zu sterben, ohne einen sozialen Tod zu erleben.

Den Weg den die Therapiesituation dazu anbietet ist die therapeutische Beziehung, ich nenne das die horizontale Ebene von Mensch zu Mensch.

Und hier genau ist der Schlüsselpunkt, weshalb ich das Qigong in mein Angebot hineingenommen habe: Eine oder zwei Stunden pro Woche sind oft zuwenig um dieses Stütze, diesen Halt zu vermittlen.

Durch die regelmäßige Praxis, in meinem Fall Qigong, ist es möglich Halt noch in einer ganz anderen Dimension zu erfahren: Die vertikale Ebene, die Verbindung des Individuums mit dem großen Ganzen.

Und aus dieser Dimension erwächst noch ein ganz anderer Halt, ein tragender Grund, der es möglich macht offensichtliche oder eben auch verborgene, schleichende suizidale Krisen zu durchschreiten.

Und es gibt noch eine Ebene, die viele Menschen, die ich begleiten durfte nutzen:

Die Kraft der Gruppe! Der Rahmen, in dem vertraute zutiefst respektvolle und menschliche Begegnungen stattfinden!

All das fließt zusammen in meinen Seminaren Selbstfürsorge üben:

  • Der schützende, tragende Rahmen der Gruppe
  • Die intime Atmosphäre des stillen Qigong Übens
  • Die Perspektive und die Methoden der Gestalttherapie Engpassituationen zu durchschreiten

Hier geht´s zur Info zum nächsten Seminar Selbstfürsorge üben von 22.-24.11.2019

Hier geht es zu den nächsten Seminaren.


Tags

Erfahrung, Gestalttherapie, Qigong


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